Kategoriebild
Häufige Fragen

Immer wieder treten Fragen zu Computer und Notebooks über bestimmte Eigenheiten der Systeme auf. Die wichtigsten haben wir hier für sie zusammengetragen.

Es wird eine kleinere Festplattengröße angezeigt als die der verbauten Festplatte


Grund #1 (trifft immer zu!):
Dies ist ganz normal und üblich. Begründet liegt das in folgendem (bewussten) Rechenfehler:

Der Hersteller rechnet:
1 GB = 1.000 MB = 1.000.000 KB = 1.000.000.000 Bytes
40.000.000.000 Bytes = 40 GB

Das BIOS / der PC rechnet
1 GB = 1.024 MB = 1.024² KB = 1.048.576 KB = 1.024³ Bytes = 1.073.741.824 Bytes
40.000.000.000 Bytes = 37,2539 GB

Der PC rechnet im binären Zahlensystem, und daher ist letztere Rechnung die korrekte. Die Hersteller rechnen leider (schon immer) mit dem dezimalen Zahlensystem. Je größer die Festplatte ist, desto größer ist somit der Unterschied zwischen angegebener Größe und tatsächlicher Größe.

Grund #2:
Es befindet sich möglicherweise eine vom Hersteller eingerichtete (versteckte) „Recovery“-Partition auf der Festplatte. Diese kann i. d. R. nur mit speziellen Partitionsprogrammen eingesehen und verändert / gelöscht werden (Achtung! Eventuell ist diese Partition für den Start oder die Reparatur des Betriebsystems notwendig!).

 

Ich habe ein neues AMILO-Notebook mit Windows XP gekauft, musste jedoch feststellen, dass es kleine Einschränkungen gibt (z. B: „FN“-Tasten funktionieren nicht).

Fujitsu Siemens und andere Hersteller bieten keine Windows XP-Unterstützung mehr für aktuelle Consumer-Produkte an. Daher gibt es Treiber / Software für einige Funktionen nur für Windows Vista. Beachten Sie bitte die Artikelbeschreibung, da dort meist diese Einschränkungen – sofern bekannt – aufgeführt sind.

 

Ich habe ein Notebook mit einem 1 GB Robson / Intel Turbo Memory-Modul gekauft. In der Datenträgerverwaltung werden jedoch nur 512 MB angezeigt.

Um die Größe des verbauten Moduls zu sehen, rufen die bitte die „Intel Turbo Memory Management Konsole“ unter „START“ -> „Alle Programme“ -> „Intel Turbo Memory“ auf.

 

Ich habe ein Notebook mit einem Robson / Intel Turbo Memory-Modul gekauft, kann jedoch keine Software zur Konfiguration des Moduls auf dem Gerät finden. Auf meinem Gerät ist Windows XP installiert.

Die Intel Turbo Memory-Technologie wird nur von Windows Vista unterstützt.

 

Ich habe einen neuen PC gekauft und den Monitor angeschlossen, habe jedoch kein Bild.

Wenn Sie einen PC mit einer externen Grafikkarte haben, müssen Sie den Monitor auch dort anschließen (ggf. mit einem DVI-Adapter, falls das analoge Monitorkabel nicht passt), da die OnBoard-Grafik automatisch deaktiviert wird.

 

Ich habe einen PC / ein Notebook ohne Betriebsystem gekauft und möchte Windows XP installieren. Am Anfang der Installation kommt jedoch die Meldung „Es konnten keine Festplattenlaufwerke gefunden werden.“

Bei aktuellen Geräten sind die Festplatten an einem SATA-Controller angebunden. Der Treiber für diesen Controller muss in die Windows-Installation eingebunden werden. Man kann diesen entweder mit Spezialprogrammen in die Windows-CD integrieren oder „per Hand“ mit einer SATA-Treiber-Diskette(!!!) einbinden. Am besten Sie erwerben in diesem Fall eine spezielle Recovery-CD (und ggf. auch gleich eine passende Treiber-CD) bei uns, mit der Sie Ihr Gerät problemlos installieren können.

 

Ich habe einen PC / ein Notebook ohne Betriebsystem gekauft und möchte Windows XP installieren. Am Anfang der Installation kommt jedoch ein Blauer Bildschirm mit der Fehlermeldung „Es wurde ein Problem festgestellt […]“

Überprüfen Sie die BIOS-Enstellung: Drücken Sie beim Start des Computers [F2] bzw. [ENTF], um in das BIOS-Menü zu gelangen. Deaktivieren Sie dort „AHCI“ bzw. ändern Sie den SATA-Modus von „Native“ auf „Compatible bzw. IDE“ oder „Non-AHCI“. Sie finden die Einstellungen – je nach BIOS – meist unter „Advanced“ / „Integrated Peripherals“. Verwenden Sie eine aktuelle Windows XP-CD mit SP2 – nicht älter als 2006.

Siehe auch vorheriger Punkt

 

Ich habe einen SCALEO-PC / ein AMILO-Notebook ohne Betriebsystem gekauft und habe Windows XP installiert. Es liegen nur Treiber für Vista bei. Wo finde ich Treiber für Windows XP?

Auf der Hersteller-Seite www.fsc-pc.de gibt es i. d. R. für Consumer-Produkte nur noch Vista-Treiber. Ggf. können Sie dort einige XP-Treiber unter „Unsupported OS“ finden. Offiziell werden die meisten Produkte vom Hersteller nur mit Vista ausgeliefert. Um eine spezielle Windows XP-Treiber-CD zu erwerben, wenden Sie sich bitte an uns.

 

Ich habe einen Tablet-PC ohne Betriebsystem gekauft und Windows XP Professional installiert. Die typischen Tablet-PC-Funktionen wie z. B. der Digitizer funktionieren nicht.

Treiber für diese Funktionen sind nicht einzeln erhältlich. Diese Funktionstreiber sind ausschließlich in den Betriebssystemen „Windows XP Tablet PC Edtion“ und „Windows Vista“ integriert.

 

Mein PC zeigt (unter Windows) nicht die volle Größe des Arbeitsspeichers (RAM) an. Woran liegt das?

„OnBoard-Grafik“:
Falls Sie einen PC / ein Notebook mit onBoard-Grafik (Chipsatz-Grafik) besitzen, nimmt sich der Grafikchip den Grafikspeicher bzw. einen Teil davon vom Hauptspeicher. Je nach Modell kann man den Grafikspeicher im BIOS einstellen („Shared Memory“) oder er wird automatisch – je nach Anforderung – bereitgestellt (DVMT = Intel Dynamic Video Memory Technology). Bei Grafikkarten mit „Hyper Memory“ besitzt die Grafikkarte eigenen Speicher, beansprucht aber weiteren RAM vom Hauptspeicher.

„4 GB-Problematik“:
Die 32-Bit-Versionen von Windows XP / Windows Vista unterstützen einen Adressraum von 0 bis 4 GB physikalischen oder virtuellen Speicher. Auch wenn die verwendeten Speichermodule nur 2 GB haben, kann das Betriebssystem auf einen virtuellen Adressraum von 4 GB zugreifen, indem es Daten auf die Festplatte auslagert. Der physikalische Adressbereich steht sowohl für den Arbeitsspeicher (Speichermodule) als auch anderen Hardware-Komponenten zur Verfügung. Ab 4 GB abwärts werden Speicherblöcke für BIOS, Schnittstellenkarten, Netzwerk-Controller, PCI-Hubs, Bus-Controller, PCI-Express und Grafik reserviert, wobei der Grafikspeicher heutzutage den größten Anteil veranschlagt.

Falls der Computer mit 4 GB physikalischem Speicher bestückt ist, dann werden zwischen 0,5 und 1,25 GB für den PCI-Adressbereich reserviert, bevor er für Anwendungen zur Verfügung steht. Deshalb stehen der 32-Bit-Version von Windows XP / Vista lediglich ca. 2,75 bis 3,7 GB Speicher zur Verfügung - abhängig von der AGP aperture size bzw. von dem Grafikspeicher auf der PCI-Express-Grafikkarte. Wenn mehr Arbeitsspeicher genutzt werden soll, dann muss ein 64-Bit-Betriebssystem eingesetzt werden, welches aber wenig verbreitet sind.

Siehe auch:
http://www.litec-computer.de/community/litec-computer-faq-forum/1779-faq-2gb-oder-4gb-ram-ich-habe-4gb-installiert-aber-mein-pc-erkennt-nur-ca-3gb.html
Bei Windows Vista können Sie das Service Pack 1 installieren, damit 4 GB angezeigt werden.

 

Was verstehe ich unter einer Dual-Installation / wie kann ich diese nutzen?
Es handelt sie hierbei um zwei von einander getrennte Betriebssysteme. Haben Sie ein Gerät mit einer Dualinstallation erworben, können Sie beim Start / Hochfahren des Computers das gewünschte Betriebssystem mit den Pfeil-Tasten [↓] [↑] und [ENTER] wählen. Möchten Sie zu dem anderen Betriebssystem wechseln, müssen Sie den PC neu starten. So hat z. B. die in Windows XP vorgenommene Softwareinstallation oder Netzwerkkonfiguration keine Auswirkungen auf Windows Vista.
 

 
Fujitsu-Geräte sind unbedenklich
Aufgrund der Vorkommnisse in Japan möchten wir darauf hinweisen, dass alle Geräte bzw. Bauteile, die von dort kommen, VOR Abflug auf Strahlungsbelastung getestet werden, damit u.a. das Boardpersonal der Flugzeuge ...mehr...

Service-Telefon

Sie erreichen uns während der normalen Geschäftszeiten zwischen 9 und 18 Uhr.

Herzberg mehr...
Tel.: 0 35 35 / 40 90 917

Finsterwalde mehr...
Tel.: 0 35 31 / 71 90 701

Großräschen mehr...
Tel.: 0 35 753 / 690 389

English Dutch German Polish Russian Turkish